Die Pension Sonne steht seit über hundert Jahren an der Fuhrenstrasse, im Ortsteil Boden – am Fuss des Chuenisbärgli, einen Schritt vom Wald, einen vom Weltcup-Hang. Acht Zimmer, eine Stube für vierundzwanzig Gäste, eine Sonnenterrasse mit Hochbeeten voller Kräuter und Blumen, eine Küche.
Heute übernehmen wir, Dominic und Barbara Schranz, das Haus in vierter Generation. Wir haben modernisiert, wo es nötig war, und bewahrt, wo es Seele hat. Was bleibt, ist das Wesentliche: Wärme, Ruhe, das ehrliche Handwerk.
In unserem kleinen Restaurant setzen wir auf das, was uns geprägt hat: ehrliche Zutaten aus der Region, Handwerk mit Herz und Rezepte, die mehr erzählen als nur, was auf dem Teller liegt. Was wir kochen, hat Herkunft – und manchmal auch Ecken und Kanten. Aber immer Seele.
Rind von der Weide, Wild aus dem Wald, Käse von der Alp. Brot, Joghurt und Konfitüre fürs Frühstück machen wir selbst. Die Wege sind kurz, das Handwerk alt, der Geschmack klar.
Dominic kocht, Barbara serviert. Wir kennen jedes Glas, das eingeschenkt wird, und jeden Teller, der hinausgeht. So sind wir. Und so soll es bleiben.
Im Sommer: Wanderschuhe vor der Tür, Kräutergeruch von der Terrasse, Bergluft im Zimmer. Im Winter: Skier im Trockenraum, Schnee auf den Dachziegeln, Glühwein im Glas. Dazwischen: Stille.
Acht Zimmer. Jedes anders, jedes mit eigenem Charakter. An jeder Wand ein anderes Tier — Murmeli, Kuh, Ziege. Das Holz noch das alte, die Bäder modernisiert. Und vor jedem Fenster ein Stück Berg.
Morgens öffnen Sie das Fenster zur Bergwelt. Abends warten unten ein Tisch, ein Glas Wein und ein Abendmenü, das den Tag abrundet. Bei uns gehört das eine zum anderen — Zimmer und Küche, Schlaf und Genuss.
Adelboden im Winter: das Skigebiet direkt vor der Tür, die Langlaufloipe in Gehdistanz, ein Glas Wein nach dem letzten Lift. Adelboden im Sommer: Wander- und Bike-Routen starten bei der Pension, Wanderpass inklusive. Und der Ortsbus für alles andere – bei uns ebenfalls inklusive.
Wir wohnen in einem der schönsten Talabschlüsse der Welt. Das hört man oft. Aber man muss es selbst gesehen haben.
Seit über hundert Jahren steht das Haus. Was sich nicht verändert hat, sind die kleinen Dinge: getrocknete Kräuter am Fenster, das Knistern des Kamins im Restaurant, der Geruch geschmorter Kalbshaxen aus der Küche. Vier Generationen Gastfreundschaft und Kulinarik — und unser Versprechen, das so zu halten.